PISA-Misere

Welche Maßnahmen planen die Bundesländer gegen die PISA-Misere?

Die schlechten Ergebnisse der PISA-Studie haben die Bundesländer zu verschiedensten Maßnahmen bewegt, die wir einmal in einer Übersicht zusammengefasst haben, um zu zeigen wer welche Maßnahmen plant oder auch nicht aktiv wird.

Hier die Übersicht zum Download

 

PISA 2025 Ergebnisse (Band I – Auszugsweise Übersetzung) Bereit für die Zukunft?

https://www.oecd.org/de/publications/pisa-2025-ergebnisse-band-i-auszugsweise-ubersetzung_1562a447-de.html

 

Besonders erfreulich ist, dass in vielen Bundesländern endlich mehr Zeit dem Lesen in der Schule eingeräumt werden soll. Gerade gute Lesefähigkeiten halten wir als Grundvoraussetzung, um die Chance auf einen Bildungserfolg für alle Kinder zu ermöglichen.

PISA 2025: Noch immer verlieren zu viele Kinder und Jugendliche den Anschluss.

Dass frühkindliche Förderung inzwischen mehr Aufmerksamkeit bekommt, ist richtig und längst überfällig. Als Deutsche Kinderhilfe setzen wir uns seit Jahren dafür ein. An der Grundschule Roter Hahn in Lübeck unterstützen wir seit vielen Jahren ein Vorschulprojekt und erleben dort ganz konkret, was frühe Förderung bewirken kann.

Die wichtigsten PISA-Fakten:

  • Mehr als 760.000 Jugendliche aus 91 Ländern haben teilgenommen. In Deutschland waren es rund 6.700 Schülerinnen und Schüler an 250 Schulen.
  • Deutschland verliert weiter an Boden in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften. Jeder dritte Jugendliche kann Texte nicht ausreichend verstehen.
  • Auch digital gibt es große Lücken: Vielen Jugendlichen fällt es schwer, Informationen im Netz richtig einzuordnen und Fakten, Fakes und Meinungen zu unterscheiden.

Für uns ist klar: Früh fördern – und dann dranbleiben.

  • Lesen und Mathe müssen auch an weiterführenden Schulen regelmäßig trainiert werden.
  • Schulen in sozial schwierigen Lagen brauchen mehr Unterstützung.
  • Und digitale Bildung braucht mehr als Tablets: gute Konzepte, passende Lernsoftware und Lehrkräfte, die damit arbeiten können.

Die Politik kennt die Probleme. Seit Jahren reden wir darüber. Erkenntnisse gibt es genug. Jetzt braucht es endlich Konsequenzen – und Veränderungen, die bei den Kindern und Jugendlichen ankommen.

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